EXKLUSIVE LEBENSABEND-BEGLEITUNG

Bernhard Stern
Bernhard Stern
14. Mai 2021

https://Lebensabendvision.de
Lesen Sie meine Homepage auch ganz komfortabel auf Ihrem Handy oder Tablet.
Wenn Sie den Sprachassistenten aktiviert haben, dann sprechen Sie einfach:
"OK Google Lebensabendvision Punkt D E"


Seite ➁:
So geht Gutmensch


Liebe Leserin oder lieber Leser,

nachfolgend beschreibe ich Ihnen in Ergänzung zu meiner "Lebensabend-Vision" auf Seite mein soziales Engagement am anderen Ende der Welt.

Seit vielen Jahren unterstütze ich arme Menschen in Vietnam in einem Umfang, der für einen Normalverdiener sicherlich außergewöhnlich ist und ich kenne niemanden in meinem Bekanntenkreis, der - proportional zu seinem verfügbaren Einkommen - auch nur annähernd so viel an Bedürftige (die nicht aus seinem familiären Umfeld stammen) gibt wie ich. Um einem falschen Eindruck entgegenzuwirken, will ich vorausschicken, dass ich alles andere nur nicht prahlerisch veranlagt bin, Geltungsbedürfnis ist mir völlig fremd. Da meine ausgeprägte soziale Ader jedoch Rückschlüsse auf meinen Charakter zulässt und eine Empfehlung für mein Angebot einer Lebensabend-Begleitung sein soll, will ich mein Licht aber bewusst nicht unter den Scheffel stellen. Nehmen Sie sich einfach 15 Minuten Zeit, um private Informationen aus dem Land im fernen Osten bzw. den Alltagsproblemen des Großteils der Bevölkerung dort zu erfahren und sich dadurch bewusst zu werden, wie gut es uns im Gegensatz dazu in Deutschland geht.

Im Jahre 2013 lernte ich in einem Urlaub in Thailand einen jungen Mann aus Vietnam kennen, der damals in dem Straßenrestaurant, in dem ich immer zu Abend aß, als Hilfskraft arbeitete. In vielen Gesprächen, mit notwendiger Unterstützung des damals noch rudimentären Google-Translators, erfuhr ich von ihm die Lebensumstände, in welchen seine Familie 2.000 km entfernt lebte. Eine Bemerkung von ihm ist mir bis heute in Erinnerung geblieben, weil sie mich damals betroffen gemacht hat. Hạnh, so der Name dieses jungen Mannes, gestand mir irgendwann mit Gestik, Mimik und Google-Translator wie frustrierend es für ihn sei, dass es in dem Touristenort auf Phuket all die schönen Dinge, welche sich ein junger Mann aus seinen ärmlichen Verhältnissen sehnlichst wünscht, zu kaufen gäbe (Moped, Smartphone, Digitalkamera, Videokamera, Fernseher, Computer Playstation etc.), aber eben nur für diejenigen, welche dazu über das nötige Geld verfügten. Im Klartext und sinngemäß interpretiert hieß das "für alle anderen nur nicht für ihn". Seinen ganzen Verdienst sparte er, um zu Hause geliehenes Geld zurückzahlen oder Investitionen in bescheidenem Umfang vornehmen zu können. Nach Arbeitsende mitten in der Nacht sammelte er in dem Ort mit einem großen Sack immer noch eine Stunde lang herrenlose Plastikflaschen, die er tags darauf gegen ein geringes Pfand einlösen konnte. Nach etwa 4 Monaten Sammelei hatte er damit so viel Geld zusätzlich erlöst, um sich ein Smartphone im Wert von etwa 130 Euro kaufen zu können. Damit eröffnete sich ihm dann per Internet der Blick in die Welt und dieses Handy hütete er wie seinen Augapfel. Ich richtete ihm darauf WhatsApp ein und seither sind wir fast täglich per Chat in Kontakt über viele Länder hinweg. Die Verständigung klappt zwischenzeitlich ganz gut, entweder auf Englisch, das ich Hạnh mal in den Grundzügen mit Unterstützung einer dolmetschenden vietnamesischen Lehrerin beigebracht hatte, oder aber zusätzlich per Übersetzungsapp.

Hạnhs Vater litt 20 Jahre lang an einer nicht auskurierten Hepatitis, weil die Familie einfach kein Geld für eine konsequente medizinische Behandlung mit wirksamen Medikamenten hatte. Kurz nach meinem Urlaubsende erhielt Hạnh in Thailand die Nachricht, dass es seinem Vater gesundheitlich zunehmend schlechter ginge. Ich finanzierte ihm dann die Heimreise und den Ausfall seines Einkommens für die nächsten Monate und so konnte er nach Hause zu seinem todkranken Vater eilen und noch einige Zeit lang mit ihm zusammen sein, bis dieser dann mit nur 53 Jahren starb. Dieses tragische Ereignis zum Anlass genommen, legte ich eine Art Gelübde ab, dass wenn es mir künftig im Leben gut geht, es Hạnh und seiner Familie nicht mehr schlecht gehen darf. Niemals, solange ich lebe, soll noch einmal jemand aus seiner Familie bleibend an einer Krankheit leiden müssen oder sogar daran sterben, weil das Geld für eine Heilbehandlung fehlt.

Der Kontakt zu Hạnh hat mich verändert, noch nie zuvor wurde ich so hautnah mit Armut konfrontiert. Die aufrüttelnde Erkenntnis über mein eigenes Glück, in einem friedlichen, demokratischen, wohlhabenden und sozialen Land wie Deutschland zu leben, vor allem aber auch gesund zu sein sowie im Falle von Krankheit bestmöglich therapiert zu werden, war für mich eine echte Offenbarung und steigerte meine wesensimmanente Zufriedenheit noch weiter. Schon zuvor hatte ich immer wieder Geld an alle möglichen karitativen Organisationen gespendet, aber seitdem ich Hạnh kennengelernt habe, hat sich bei mir ein echtes Bedürfnis entwickelt, armen Menschen finanziell zu helfen, auch wenn ich selbst dafür zurückstecken muss.

Ich habe Hạnh im Laufe der Jahre geholfen, in seine Landwirtschaft zu investieren (Kauf von Kühen, Schweinen, Hühnern, Enten), ein neues Haus aus Stein zu bauen und einzurichten; er hat eine Familie gründen können und nun einen süßen kleinen mandeläugigen Sohn mit dem Namen Sang (bitte schauen Sie seine Videos auf Seite 3 und 4); seine Frau konnte 6 Jahre lang ihren Beruf als Erzieherin nicht ausüben, weil sie die notwendigen Zulassungsgebühren für eine Anstellung nicht hat aufbringen können; mit meiner Hilfe arbeitet sie heute in einem Kindergarten, 30 km von ihrem Wohnort entfernt, zu dem Sie mit dem Moped täglich frühmorgens bei jedem Wetter 2 Stunden über Berg und Tal hin- und abends weitere 2 Stunden zurückfahren muss. Solch eine Strapaze ist in Vietnam jedoch kein Grund zu klagen; Nga, so ihr Name, hat dadurch soziales Ansehen und Selbstbewusstsein gewonnen und ihre Familie ein regelmäßiges Einkommen, welches allerdings um die nicht unerheblichen Fahrzeugkosten geschmälert wird. In einigen Jahren soll sie aber heimatnah in einem Kindergarten arbeiten können. Nga hatte von Kind an auffallend asymmetrische Zähne, worunter sie sicherlich zeitlebens litt, wenn man sich ältere Fotos von ihr anschaut, auf denen sie beim Lachen stets krampfhaft den Mund geschlossen hält. Zahnkorrekturen, wie sie hierzulande für Kinder gang und gäbe sind, ist für die ärmliche Landbevölkerung in Vietnam unbezahlbarer Luxus. Seitdem Nga jedoch ihr Gebiss richten lassen konnte, strahlt sie mit ihren neuen Zähnen ungezwungen auf Bildern und ich freue mich für sie, als wäre ich selbst von so einem körperlichen Handicap befreit.
Ergänzend noch als Information zum Gesundheitswesen in Vietnam: Der Großteil der Bauern kann sich keine Krankenversicherung leisten. Die Diagnose Krebs bedeutet deshalb für Betroffene fast immer über kurz oder lang ihr sicheres Todesurteil. Die Mutter von Tuyển, von dem ich auf Seite 3 berichte, hatte als Beispiel einmal einen Knoten im Nacken und sofort brach Todesangst bei Ihr aus. Zum Glück stellte sich bei der Gewebeuntersuchung aber heraus, dass es sich nur um eine gutartige Geschwulst handelte.

Durch meine finanzielle Unterstützung hat Hạnh das Privileg, nicht, wie viele Wanderarbeiter auf der Welt, das ganze Jahr weit weg von zuhause arbeiten zu müssen, sondern tagtäglich mit seiner Familie, insbesondere aber mit seinem dreijährigen Sohn zusammen sein zu können. Auf früheren Reisen in Asien beobachtete ich immer wieder Gastarbeiter, wie sie nachdenklich vorbeigehenden Touristen mit Kindern hinterher schauten, wahrscheinlich die fremden Menschen aus einer anderen Welt in ihrem tiefsten Inneren um deren Glück beneidend und in Gedanken und Wehmut bei ihren eigenen Kindern, welche sie nur wenige Wochen im Jahr in der Zeit des Neujahrsfestes sehen können und bei jeder jährlichen Heimkehr feststellen müssen, dass ihr Nachwuchs wiederum ein Stück gewachsen ist oder die Kleinsten vielleicht sogar fremdeln. Ich möchte mir gar nicht die Sehnsucht dieser Väter nach ihrer Familie das Jahr über fernab der Heimat vorstellen. Mit Videochat ist das Heimweh für solche armen Menschen heutzutage zwar wahrscheinlich erträglicher als früher per gelegentlichem Telefonkontakt, aber sein Kind zu jeder Zeit liebkosend in den Arm nehmen zu können, es zu trösten, wenn es weint, bei Krankheit an seinem Bett zu wachen, seine Entwicklung mitzuerleben, wie es gehen und sprechen lernt und sich seine eigene Persönlichkeit herausbildet, ist dagegen unvergleichlich. Hạnh soll diesen Herzschmerz eines Vaters weit weg von zuhause nicht haben. Ich hoffe, ihm noch viele Jahre dieses Los ersparen zu können.

In seinem Dorf in den Bergen ist Hạnh Bauer und besitzt ein Reisfeld mit 1.200 m² Fläche. Mit dem Reis und Gemüse aus dem Garten kann seine Familie ihre Ernährung sichern, Reis auf dem Markt zu verkaufen und etwas Geld damit zu verdienen, dazu reicht der Ernteertrag allerdings nicht aus. Aber Hạnh hatte im letzten Jahr das Glück, im Zuge einer Obstbau-Förderung seiner Regierung ein geeignetes Grundstück zu haben, welches wegen extremer Hanglage für anderweitige landwirtschaftliche Nutzung ungeeignet ist. Das Gelände wurde in diesem Zuge maschinell terrassiert und am tiefsten Punkt ein Teich ausgehoben. Hạnh baute dazu ein kleines Häuschen, ließ eine 1 km lange Stromleitung für eine Bewässerungspumpe verlegen und pflanzte 80 Obstbäume auf seine so entstandene Plantage. Die Regierung stellte dafür 50 Baumsetzlinge kostenlos zur Verfügung, das Geld für alles andere musste Hạnh selbst aufbringen; aus eigenen Mitteln wäre so ein finanzieller Kraftakt für ihn undenkbar gewesen. Aber das war eine echte Investition in die Zukunft, weil Hạnh in einigen Jahren für seine Familie eine Bereicherung des Nahrungsangebots haben wird und auch Verwandte und Nachbarn mit Obst versorgen kann.

Es sind aber nicht nur die Investitionen in Haus, Haushalt und Landwirtschaft, die ich für seine Familie die letzten Jahre übernommen habe, sondern auch für etliche seiner Verwandten die Kosten für klinische Untersuchungen in der Hauptstadt Hanoi (200 km entfernt), Krankenhausaufenthalte, ambulante ärztliche Behandlungen, Medikamente, Geburtshilfe, Bestattungen, Schulgeld, Kindergeburtstagsfeiern, Kleidung für Heranwachsende sowie Zuwendungen an Hinterbliebene und zur Gründung einer Familie. Des Weiteren unterstütze ich mehrere Familien bei Reiszukäufen und Lebenshaltung in der momentan schwierigen Coronazeit.

Erst kürzlich: Der kleine Bruder von Tuyển (für den ich auf der nächsten Seite einen Paten suche) mit 13 Monaten hatte über einen längeren Zeitraum nicht an Gewicht zugenommen, sondern im Gegenteil durch Appetitlosigkeit noch verloren. Zudem weinte er immer wieder anhaltend. Die örtlichen Ärzte konnten hierfür keine Ursache ausfindig machen. Da unerklärlicher Gewichtsverlust aber erfahrungsgemäß ein ernstzunehmendes gesundheitliches Alarmsignal ist, die Familie des Jungen jedoch über keine finanziellen Mittel für einen umfassenden Check-up und eine medizinische Behandlung verfügte, übersandte ich Hạnh hierfür Geld per Sofortüberweisung mit der Maßgabe, den Jungen umgehend auf Herz und Nieren überprüfen zu lassen. Huy, so der Name des Kleinen, wurde dann tags darauf in einem Kinderkrankenhaus in Hanoi professionell untersucht mit dem Ergebnis, dass er 20% untergewichtig war und er an einer Lungenentzündung litt. Der Junge wurde anschließend zur Behandlung ins Provinzkrankenhaus eingewiesen, wo er Infusionen und Medikamente bekam, bis die Pneumonie weitgehend abgeheilt war. Heute überschlagen sich seine Eltern geradezu vor Dankbarkeit mir gegenüber, nachdem die Fachärzte sie aufgeklärt hatten, dass eine Verschleppung der Krankheit bei ihrem geschwächten Kind zu chronischer Schädigung der Lunge bzw. zu Hirnhaut- oder Herzmuskelentzündung hätte führen und damit sogar lebensbedrohlich hätte enden können. In Hạnhs Dorf gibt es etliche Leute, die von Menschen wissen, welche an einer unbehandelten Lungenentzündung gestorben sind. Nebenbei bemerkt lagen die übernommenen Kosten für Transport, Diagnose und Therapie bei umgerechnet 500 Euro.

Ganz aktuell jedoch das momentane Highlight meiner Hilfeleistungen.
Hạnhs Tante, 53 Jahre alt, hatte einen Schlaganfall erlitten und wurde ins regionale Krankenhaus eingeliefert, wo sie aber medizintechnisch nicht behandelt werden konnte. Nachdem ich die Zusage gegeben hatte, für die Behandlungskosten aufzukommen, wurde sie in ein modernes Krankenhaus nach Hanoi verlegt. Dabei habe ich die ganze Brutalität eines unterfinanzierten Gesundheitssystems in einem Dritte-Welt-Land kennengelernt. Meine "Sofortüberweisung" konnte in Hanoi in der Nacht nicht von der Bank abgeholt werden, weshalb Hạnhs Tante 14 Stunden lang im Krankenhaus nicht behandelt, sondern lediglich mit Sauerstoff unterstützend beatmet wurde. Erst als das Geld im Krankenhaus in voller Höhe einbezahlt worden war, wurde sie hightechmäßig untersucht und anschließend am Kopf operiert -- 27 Stunden nach dem Schlaganfall. Wenn der Betrag, welcher dem Vielfachen des Jahreslohns eines vietnamesischen Wanderarbeiters entsprach und von der Familie von Hà niemals aus eigenen Mitteln hätte aufgebracht werden können, nicht vorab beglichen worden wäre, dann wäre Hà - bewusstlos wie sie war - ohne medizinische Versorgung nach Hause entlassen worden. Die Ärzte sprachen für diesen Fall von einer Überlebenschance von nur 15-20 Prozent. Der Stand heute ist aber Gott sei Dank, dass Hà nach einer Woche wieder aus ihrer Bewusstlosigkeit aufgewacht ist. Sie ist noch sehr schwach und klagt über Kopfschmerzen, lässt aber ansonsten keinerlei Lähmungserscheinungen erkennen. Auf Ansprache reagiert sie und sie hat sogar ihren Sohn schon gefragt/gebeten hat, auf die Toilette gehen zu können. Das ist doch sehr positiv und lässt hoffen ...

So geht Gutmensch! ☝😉 😇

Auch erwähnenswert: Bevor ich Hạnh kennengelernt habe, bin ich jedes Jahr im Winter 4 Wochen lang in die Sonne verreist. Da ich mit meinen beschränkten finanziellen Mitteln jedoch nicht beides tun kann, nämlich die Welt erkunden und gleichzeitig an arme Menschen viel geben, habe ich die letzten 8 Jahre aufs Reisen verzichtet.

Für die einen am anderen Ende der Welt bin ich mit meinen Hilfsleistungen eine "Seele von Mensch", wohingegen ich für viele andere hierzulande wohl ganz schön blöd sein muss, so sie denn den Umfang meiner Zuwendungen wüssten. Aber wenn die Menschen in Vietnam mit meiner Hilfe glücklich sind, dann bin ich es auch.

Ich unterstütze Hạnh auch deshalb so vorbehaltlos, weil ich für ihn die Hand ins Feuer lege, dass er mich nie belügen würde, um sich unter Vortäuschung falscher Tatsachen zu bereichern. Jede Ausgabe dokumentiert er für mich mittels Fotos.

Dabei will ich aber nicht verhehlen, dass ich immer wieder auch Gewissensbisse habe, wenn ich daran denke, wie sich jemand im ärmlichen Umfeld von Hạnh fühlen muss, der dessen Riesenglück mitbekommt, einen vermeintlich reichen und generösen Freund im fernen Deutschland zu haben, und selbst gleichzeitig in seinen materiellen Möglichkeiten sehr beschränkt ist. Deshalb halte ich Hạnh immer wieder an, seine Verwandten und Nachbarn z. B. mit Einladungen und Verköstigung an seinem Glück teilhaben zu lassen.

Mein karitatives Wirken in Vietnam ließe sich übrigens an jedem internetfähigen Windows-Computer durch Einblick in meinen Bank-Account verifizieren, wo meine Geld-Transfers dorthin über die Jahre hinweg dokumentiert sind.

Bleibt noch die Frage nach meiner Motivation, eine Lebensabend-Begleitung oder -Gemeinschaft mit einer damit einhergehenden Bindung und möglichen Einschränkung für mich anzubieten. Wie schon beschrieben werde ich als Rentner in Zukunft viel Zeit haben und kann mir meine konzipierte Lebensabend-Vision mit einem netten älteren Menschen, der ebenfalls nicht auf den Kopf gefallen ist, durchaus vorstellen. Freizeitbeschäftigungen, denen ich bisher allein und ohne jegliche Frustration nachgegangen bin, könnte ich auch zu zweit ausüben. Zudem habe ich mit meinem sozialen Engagement in Vietnam die letzten Jahre unter Beweis gestellt, dass ich meine eigene Selbstverwirklichung - anderen Menschen zuliebe - ohne Weiteres auch einschränken kann. Aber natürlich müssen für ein Dreamteam im Alter, wie ich es beschrieben habe, beide Partner optimale Voraussetzungen und den Willen, zu geben, mitbringen.

Wohlgemerkt: Ich kann eine Lebensabend-Gemeinschaft - wie auch immer diese aussähe - mit einer Seniorin oder einem Senior eingehen, ich muss es aber nicht.

Ich glaube - als Lohn für meine praktizierte Nächstenliebe - an eine glückliche Fügung des Schicksals, irgendwann auf jemanden mit ebenfalls humanistischer Geisteshaltung zu stoßen, der für mich den Kontakt zu einem passenden älteren Menschen oder Seniorenpaar herstellt — so bedingungslos wie ich für Hạnh eine Bresche aus seiner Armut geschlagen habe — und so uneigennützig wie ich mich für eine gute Zukunft für Tuyển und Sang einsetze. Lesen Sie dazu bitte die nächste Seite .

Mit einem Vers von Friedrich Bonhoeffer möchte ich meine Ausführungen auf dieser Seite abschließen:

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiss an jedem neuen Tag.

Es grüßt Sie herzlich

Bernhard Stern

Meine Kontaktdaten finden Sie hier.

Die folgende Seite ist zwei Kindern in Vietnam gewidmet, für welche ich einen Paten suche, und auf Seite sind Fotos und Videos von diesen mit zusätzlichen Informationen hinterlegt.

Hier gelangen Sie zur nächsten Seite.

Hier gehts zurück zum Anfang dieser Seite.

Nachfolgend gelangen Sie zu allen Seiten: