IHR GUTER STERN IM ALTER

★★★   PREMIUM   ★★★

Mein soziales Engagement in Vietnam als Spiegelbild meiner Persönlichkeit

Seit 10 Jahren unter­stütze ich bedürftige, kranke und verun­fallte Menschen am anderen Ende der Welt.

© Bernhard Stern

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Lebensabendvision.de

Operation

Operationen kön­nen rich­tig ins Geld ge­hen – auch in Vi­et­nam.

     

Lie­be Le­se­rin oder lie­ber Le­ser,

um Ih­nen „mein aus­ge­präg­tes Hel­fer­syn­drom als po­si­ti­ven Cha­rak­ter­zug von mir“ (Wort­laut in mei­nem Vor­stel­lungs­vi­deo) in der Pra­xis zu ver­deut­li­chen, be­schrei­be ich nach­fol­gend im All­ge­mei­nen mein so­zi­a­les En­ga­ge­ment in Vi­et­nam und im Spe­zi­el­len mei­ne vier wich­tig­sten Hilfs­leis­tun­gen im ver­gan­ge­nen Jahr 2021.

Wich­tig des­halb, weil ich da­mit ent­schei­dend zur Ge­ne­sung akut er­krank­ter und ver­un­fall­ter Men­schen bei­tra­gen konn­te.

Hinweis
Falls Sie, lie­be Le­se­rin oder lie­ber Le­ser, im Mo­ment we­nig Zeit ha­ben, dann le­sen Sie nur den sicht­ba­ren Teil die­ser Sei­te (oh­ne den Text in den In­fo-Fel­dern), um ei­ne ers­te Vor­stel­lung von mei­ner Per­sön­lich­keit zu be­kom­men.
Lesedauer: 9 Minuten

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Mein soziales Engagement in Vietnam

Haus

Sie er­fah­ren hier, wie der Kon­takt in den fer­nen Os­ten, wo ich mich seit 10 Jah­ren so­zi­al en­ga­gie­re, ent­stan­den ist und sich über die­sen Zeit­raum freund­schaft­lich ver­tieft hat.

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Lesedauer: 10 Minuten

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Mein Freund Hạnh und seine Familie

Im Jah­re 2013 lern­te ich in ei­nem Ur­laub in Thai­land ei­nen jun­gen Mann aus Vi­et­nam ken­nen. In vie­len Ge­sprä­chen, mit not­wen­di­ger Un­ter­stüt­zung ei­ner Trans­la­tor-App am Han­dy, er­fuhr ich von ihm die Ver­hält­nis­se, in wel­chen sei­ne Fa­mi­lie, 2.000 km von Thai­land ent­fernt, leb­te. Ei­ne Be­mer­kung von ihm ist mir bis heu­te in Er­in­ne­rung ge­blie­ben, weil sie mich da­mals be­trof­fen ge­macht hat. Hạnh, so der Na­me die­ses jun­gen Man­nes, ge­stand mir ir­gend­wann, wie frus­trie­rend es für ihn sei, dass es in dem Tou­ris­ten­ort auf Phu­ket all die schö­nen Din­ge, wel­che sich ein jun­ger Mann aus sei­nen ärm­li­chen Ver­hält­nis­sen sehn­lichst wünscht, zu kau­fen gä­be (Mo­ped, Smart­phone, Di­gi­tal­ka­me­ra, Vi­de­o­ka­me­ra, Fern­se­her, Com­pu­ter, Play­sta­tion usw.), aber eben nur für die­je­ni­gen, wel­che da­zu über das nö­tige Geld ver­füg­ten. Sinn­ge­mäß in­ter­pre­tiert hieß das „für al­le an­de­ren nur nicht für mich“. Sei­nen gan­zen Ver­dienst spar­te er, um zu Hau­se ge­lie­he­nes Geld zu­rück­zah­len oder In­ves­tit­i­o­nen in be­schei­de­nem Um­fang vor­neh­men zu kön­nen. Nach Ar­beits­en­de mit­ten in der Nacht sam­mel­te er in dem Ort mit ei­nem gro­ßen Sack im­mer noch eine Stun­de lang her­ren­lo­se Plas­tik­fla­schen, die er tags da­rauf ge­gen ein ge­rin­ges Pfand ein­lö­sen konn­te. Nach et­wa 4 Mo­na­ten Sam­me­lei hat­te er da­mit so viel Geld zu­sätz­lich er­löst, um sich ein Smart­phone im Wert von et­wa 130 Eu­ro kau­fen zu kön­nen. Da­mit er­öff­ne­te sich ihm dann per In­ter­net der Blick in die Welt und die­ses Han­dy hü­te­te er wie sei­nen Aug­apfel. Ich rich­te­te ihm da­rauf Whats­App ein und seit­her sind wir fast täg­lich per Chat in Kon­takt über vie­le Län­der hin­weg. Die Ver­stän­di­gung klappt zwi­schen­zeit­lich ganz gut, ent­we­der auf Eng­lisch, das ich Hạnh in den Grund­zü­gen (mit Un­ter­stüt­zung einer dol­met­schen­den vi­et­na­me­si­schen Leh­rer­in) per Handy bei­ge­bracht hat­te, oder aber zu­sätz­lich per Über­set­zungs­app.

Reisfeld

Hạnh´s Vater litt 20 Jah­re lang an He­pa­ti­tis, weil die Fa­mi­lie ein­fach kein Geld für ei­ne kon­se­quen­te me­di­zi­ni­sche Be­hand­lung mit wirk­sa­men Me­di­ka­men­ten hat­te. Kurz nach mei­nem Ur­laubs­en­de er­hielt Hạnh in Thai­land die Nach­richt, dass es sei­nem Va­ter ge­sund­heit­lich zu­neh­mend schlech­ter gi­nge. Ich fi­nan­zier­te ihm dann die Heim­rei­se und den Aus­fall sei­nes Ein­kom­mens für die näch­sten Mo­na­te und so konn­te er nach Hau­se zu sei­nem tod­kran­ken Va­ter ei­len und noch ei­ni­ge Wo­chen mit ihm zu­sam­men sein, bis die­ser dann im Al­ter von nur 53 Jah­ren starb. Die­ses tra­gi­sche Er­eig­nis zum An­lass ge­nom­men, leg­te ich ein Ge­lüb­de ab, dass wenn es mir künf­tig im Le­ben gut geht, es Hạnh und sei­ner Fa­mi­lie nicht mehr schlecht ge­hen darf. Nie­mals, so­lang ich lebe, soll noch ein­mal je­mand von ih­nen blei­bend an ei­ner Krank­heit lei­den müs­sen oder so­gar da­ran ster­ben, weil das Geld für ei­ne Heil­be­hand­lung fehlt.

Hạnh wohnt in ei­nem Dorf in Nord­vi­et­nam und be­sitzt ein 1.200 m² gro­ßes Reis­feld, das er als Bau­er be­wirt­schaf­tet. Mit dem Reis aus zwei Ern­ten pro Jahr so­wie Ge­mü­se aus dem Gar­ten ist die Grund­er­nährung für sei­ne Fa­mi­lie ge­sichert, zu­sätz­lich Reis auf dem Markt ver­kau­fen und da­mit et­was Geld ver­die­nen zu kön­nen, da­zu reicht der Ern­te­er­trag al­ler­dings nicht aus.

Reisfeld

Ich ha­be Hạnh im Lau­fe der Jah­re ge­hol­fen, in sei­ne Land­wirt­schaft zu in­ves­tie­ren, ein neu­es Haus aus Stein zu bau­en, er hat da­mit ei­ne Fa­mi­lie grün­den kön­nen und ist nun Va­ter ei­nes über­aus sü­ßen man­del­äu­gi­gen Jun­gen mit dem Na­men Sang (ein Vi­deo des Klei­nen folgt wei­ter un­ten).

Durch mei­ne fi­nan­zi­el­le Un­ter­stüt­zung hat Hạnh das Pri­vi­leg, nicht, wie vie­le Wan­der­ar­bei­ter auf der Welt, das gan­ze Jahr weit weg von zu­hau­se ar­bei­ten zu müs­sen, um ihre Fa­mi­lie er­näh­ren zu kön­nen. Statt­des­sen kann Hạnh tag­täg­lich mit sei­nem klei­nen Sohn zu­sam­men sein. Auf frü­he­ren Fern­rei­sen be­ob­ach­te­te ich im­mer wie­der Gast­ar­bei­ter, wie sie nach­denk­lich vor­bei­ge­hen­den Tou­ris­ten mit Kin­dern hin­ter­her schau­ten, wahr­schein­lich die frem­den Men­schen aus ei­ner an­de­ren Welt in ih­rem tief­sten In­ne­ren glü­hend um de­ren Glück be­nei­dend und in Ge­dan­ken und Weh­mut bei ih­ren ei­ge­nen Kin­dern, wel­che sie nur we­ni­ge Wo­chen im Jahr in der Zeit des Neu­jahrs­fes­tes se­hen kön­nen und bei je­der jähr­li­chen Heim­kehr fest­stel­len müs­sen, dass ihr Nach­wuchs wie­de­r­um ein Stück ge­wach­sen ist oder die Klein­sten viel­leicht so­gar frem­deln. Ich möch­te mir gar nicht die Sehn­sucht die­ser Vä­ter nach ih­rer Fa­mi­lie das Jahr über fern­ab der Hei­mat vor­stel­len. Mit Vi­de­o­chat ist das Heim­weh für sol­che ar­men Men­schen heut­zu­tage zwar wahr­schein­lich er­träg­li­cher als frü­her per ge­le­gent­li­chem Te­le­fon­kon­takt, aber sein Kind zu je­der Zeit lieb­ko­send in den Arm neh­men zu kön­nen, es zu trös­ten, wenn es weint, bei Krank­heit an sei­nem Bett zu wa­chen, sei­ne Ent­wick­lung mit­zu­er­le­ben, wie es ge­hen und spre­chen lernt und sich sei­ne ei­ge­ne Per­sön­lich­keit he­raus­bil­det, ist da­ge­gen un­ver­gleich­lich. Hạnh soll die­sen Herz­schmerz ei­nes Va­ters weit weg von zu­hau­se nicht ha­ben. Ich hoffe, ihm noch vie­le Jah­re die­ses Los er­spa­ren zu kön­nen.

Büffel im Reisfeld

Es sind aber nicht nur die Un­ter­stüt­zun­gen für Hạnh, wel­che ich die letz­ten Jah­re über­nom­men habe, son­dern auch für et­li­che sei­ner Ver­wand­ten und Dorfbewohner die Kos­ten für kli­ni­sche Un­ter­su­chun­gen in der Haupt­stadt Ha­noi (200 km ent­fernt), Kran­ken­haus­auf­ent­hal­te, am­bu­lan­te ärzt­li­che Be­hand­lun­gen, Me­di­ka­men­te, Ge­burts­hil­fe, Be­stat­tun­gen, Schul­geld, Klei­dung für Kin­der und He­r­an­wach­sen­de so­wie Zu­wen­dun­gen an Hin­ter­blie­be­ne und zur Grün­dung ei­ner Fa­mi­lie u. v. m.

Ne­ben­bei be­merkt habe ich zu Guns­ten die­ser Men­schen auch seit dem Jah­re 2013 komp­lett aufs Rei­sen ver­zich­tet und das ge­spar­te Geld nach Vi­et­nam ge­spen­det. – 10 Jahre lang!

Reisfeld

Der Kon­takt zu Hạnh hat mich ver­än­dert, noch nie zu­vor wur­de ich so haut­nah mit Ar­mut kon­fron­tiert; hun­gern müs­sen die Men­schen in sei­nem Hei­mat­land je­doch Gott sei Dank nicht. Die auf­rüt­teln­de Er­kennt­nis über mein ei­ge­nes Glück, in ei­nem fried­li­chen, de­mo­kra­ti­schen, wohl­ha­ben­den und so­zi­a­len Land wie Deutsch­land zu le­ben, vor al­lem aber auch ge­sund zu sein so­wie im Fal­le von Krank­heit best­mög­lich the­ra­piert zu wer­den, war für mich eine ech­te Of­fen­ba­rung und stei­ger­te mei­ne we­sens­im­ma­nen­te Zu­frie­den­heit noch wei­ter. Schon zu­vor hat­te ich im­mer wie­der Geld an al­le mög­li­chen ka­ri­ta­ti­ven Or­ga­ni­sat­i­o­nen ge­spen­det, aber seit­dem ich Hạnh ken­nen­ge­lernt ha­be, hat sich bei mir ein Be­dürf­nis ent­wi­ckelt, ar­men Men­schen fi­nan­zi­ell zu hel­fen, auch wenn ich selbst da­für zu­rück­ste­cken muss.

Er­wäh­nens­wert ist noch, dass Hạnh, des­sen We­sen ich zwi­schen­zeit­lich über vie­le Jah­re hin­weg in zahl­lo­sen Chats ken­nen­ge­lernt ha­be, cha­rak­ter­lich über je­den Zwei­fel er­ha­ben ist. Er wür­de mich nie be­lü­gen, um un­ter Vor­täu­schung fal­scher Tat­sa­chen ei­nen Vor­teil zu er­lan­gen; da­für le­ge ich mei­ne Hand für ihn ins Feu­er.

Hạnh

 Das ist Hạnh, ein ech­ter Glücks­pilz. – "Hạnh" heißt übri­gens tref­fen­der­wei­se über­setzt zu Deutsch "Glück" oder "Glück­li­cher".

Für uns Eu­ro­pä­er un­ge­wohnt ist, dass in Vi­et­nam je­des Sub­stan­tiv ein Na­me und je­der Na­me männ­lich oder weib­lich sein kann, im­mer in Ver­bin­dung mit dem Wort Bru­der oder Schwes­ter als ge­schlecht­li­ches Un­ter­schei­dungs­merk­mal. Hạnhs Frau mit dem Namen "Nga" heißt bei­spiels­wei­se "Russ­land" und wird "Schwes­ter Russ­land" ge­nannt. Ein Mann mit dem­sel­ben Na­men wür­de dem­zu­folge "Bru­der Russ­land" ge­ru­fen.

Aktualisierung – 06.07.2022

Leider hat sich auf Hạnhs Le­ben ein Schat­ten ge­legt.

Bei einer Un­ter­su­chung im Kran­ken­haus di­ag­nos­ti­zier­ten die Ärz­te bei ihm He­pa­ti­tis C mit Le­ber­fib­ro­se­grad F4, der ei­ne chro­ni­sche Ent­zün­dung mit be­gin­nen­der Ver­nar­bung des Or­gans aus­drückt.

Hạnh ist tief­trau­rig über sei­ne Er­kran­kung und hat Angst, dass er so ein En­de neh­men wird wie sein Va­ter, der an der­sel­ben Krank­heit in mitt­le­rem Al­ter ge­stor­ben ist.

Infusion

Mo­men­tan wird er sta­ti­o­när be­han­delt und be­kommt da­bei die nächs­ten 3 Wo­chen täg­lich In­fu­si­o­nen, um die Le­ber­ent­zün­dung zu stop­pen und ei­ner zu­neh­men­den Zirr­ho­se vor­zu­beu­gen.

Medikament

Da­rü­ber hi­n­aus muss Hạnh noch an­ti­vi­ra­le Me­di­ka­men­te zu sich neh­men.

Medikament

Auch ich bin trau­rig, dass das Mär­chen von sei­nem Glück ab­rupt zu En­de ge­gan­gen ist, und hof­fe sehr auf die po­si­ti­ve Wir­kung der In­fu­si­o­nen.

Hạnh wird von mir al­le mög­li­che fi­nan­zi­el­le Un­ter­stüt­zung für ei­ne The­ra­pie er­hal­ten; soll­te die Zirr­ho­se nicht auf­zu­hal­ten sein, so­gar für ei­ne Le­ber­trans­plan­ta­ti­on.

Mein Ge­lüb­de, ihm und sei­ner Fa­mi­lie im Krank­heits­fall hilf­reich zur Sei­te zu ste­hen, ist mir hei­lig und ich werde die­ses Ver­spre­chen hal­ten – kos­te es, was es wol­le.

Hand

Aktualisierung – 27.07.2022

Hạnhs Ge­sund­heits­zu­stand hat sich er­staun­lich ver­bes­sert. Er wur­de heu­te aus dem Kran­ken­haus ent­las­sen, muss aber bis auf Wei­te­res Me­di­ka­men­te ge­gen He­pa­ti­tis­vi­ren neh­men. In 3 Mo­na­ten ist er wie­der in die Kli­nik ein­be­stellt zur Kon­troll­un­ter­su­chung.

Sei­ne Fa­mi­lie ist nach den sor­gen­vol­len Ta­gen über­aus glück­lich über die po­si­ti­ve Ent­wick­lung. Ich hof­fe sehr, dass sich sei­ne Er­kran­kung me­di­ka­men­tös peu à peu voll­stän­dig hei­len lässt.

Sonnenaufgang

Aktualisierung – 23.10.2022

Hạnh hat sich heu­te im Kran­ken­haus nach­un­ter­su­chen las­sen und der Be­fund ist sehr er­freu­lich. Der Fi­b­ro­se­grad hat sich von F4 auf F1 ver­rin­gert, was be­deu­tet, dass die Le­ber­ent­zün­dung nur noch ge­ring­gra­dig ist und hof­fent­lich bald ab­ge­klun­gen sein wird. Er muss sich in Zu­kunft kon­se­quent ge­sund er­näh­ren, wird sein Le­ben lang He­pa­ti­tis-Me­di­ka­men­te neh­men müs­sen und soll­te nicht mehr schwer ar­bei­ten (Letz­te­res ist leicht ge­sagt, wenn sein Spon­sor al­ters­hal­ber sei­ne Zu­wen­dun­gen zu­rück­fah­ren muss und ir­gend­wann to­des­hal­ber ganz aus­fal­len wird).

Aber für den Mo­ment freue ich mich rie­sig mit sei­ner Fa­mi­lie über den bei­na­he un­glaub­li­chen Hei­lungs­ver­lauf.

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Wichtige Hilfs­leistungen für kranke oder verun­fallte Menschen

Patient

In die­sem Ab­schnitt be­schrei­be ich 4 Hos­pi­tal­auf­ent­hal­te – ex­em­pla­risch für zahl­reiche wei­te­re im Lau­fe der Jah­re – für wel­che ich die Kos­ten über­nom­men ha­be. Es ist der Ein­blick in ei­ne an­de­re Welt und führt vor Au­gen, wie knall­hart in ei­nem Schwel­len­land Geld über Tod, Krank­heit, Ge­bre­chen oder Ge­ne­sung ent­schei­den kann.

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Huy – März 2021

Huy hat­te im Al­ter von et­wa 1 Jahr über ei­nen lä­nge­ren Zeit­raum nicht an Ge­wicht zu­ge­nom­men, son­dern im Ge­gen­teil durch Ap­pe­tit­lo­sig­keit noch ver­lo­ren. Zu­dem wein­te er im­mer wie­der an­hal­tend. Die ört­li­chen Ärz­te konn­ten hier­für kei­ne Ur­sa­che aus­fin­dig ma­chen. Da un­er­klär­li­cher Ge­wichts­ver­lust aber in al­ler Re­gel ein ernst­zu­neh­men­des ge­sund­heit­li­ches Alarm­sig­nal ist, die Fa­mi­lie des Jun­gen je­doch über kei­ne fi­nan­zi­el­len Mit­tel für ei­nen um­fas­sen­den me­di­zi­ni­schen Check-up ver­füg­te, über­sand­te ich hier­für Geld per So­fort­über­wei­sung mit der Maß­ga­be, den Jun­gen um­ge­hend auf Herz und Nie­ren über­prü­fen zu las­sen. Tags da­rauf wur­de er dann in ei­nem Kran­ken­haus in Ha­noi, der Haupt­stadt Vi­et­nams, un­ter­sucht mit dem Er­geb­nis, dass er 20% un­ter­ge­wich­tig war und er an einer Lun­gen­ent­zün­dung litt. Der Jun­ge wur­de an­schlie­ßend ins Re­gi­o­nal­kran­ken­haus ein­ge­wie­sen, wo er be­han­delt wur­de, bis die Pneu­mo­nie ab­ge­heilt war. Sei­ne El­tern über­schlu­gen sich ge­ra­de­zu vor Dank­bar­keit mir ge­gen­über, nach­dem die Fach­ärz­te sie auf­ge­klärt hat­ten, dass ei­ne Ver­schlep­pung der Krank­heit bei ih­rem ge­schwäch­ten Kind zu chro­ni­scher Schä­di­gung der Lun­ge bzw. zu Hirn­haut- oder Herz­mus­kel­ent­zün­dung hät­te füh­ren und da­mit so­gar le­bens­be­droh­lich hät­te en­den kön­nen. Auch wä­re Huy in sei­nem Dorf nicht das ers­te Kind ge­we­sen, wel­ches an ei­ner Lun­gen­ent­zün­dung ge­stor­ben ist.

Huy

 Huy mit sei­ner Mut­ter vor dem Kran­ken­haus beim Es­sens­kauf. Man sieht den Ve­nen­ka­the­ter auf sei­ner Hand für die In­fu­si­o­nen, die er zur me­di­zi­ni­schen Be­hand­lung be­kom­men hat.

Huy

▲▼ Hier ist Huy mit sei­ner Groß­mut­ter. Da hat er sich ge­sund­heit­lich schon ziem­lich er­holt und die Fa­mi­lie ist glück­lich, dass ihr Sor­gen­kind mitt­ler­wei­le wie­der völ­lig ge­sund ist.

Huy

Aktualisierung – 11.10.2022

Lei­der ist die Fa­mi­lie von Huy heu­te von ei­nem schreck­li­chen Un­glück heim­ge­sucht wor­den.

Đạo, die Groß­mut­ter von Huy, 56 Jah­re alt, hat­te in ei­ner Grup­pe von 10 Leu­ten aus ih­rem Dorf bei ei­ner Bau­fir­ma in Ha­noi Ar­beit ge­fun­den, um Geld für ih­re Fa­mi­lie ver­die­nen zu kön­nen. Um 7:00 Uhr mor­gens, zu Be­ginn des Ar­beits­ta­ges, wur­de sie an ei­ner Bau­stel­le von ei­nem LKW er­fasst und kam da­bei zu To­de.

Ich kann mei­ne Trau­er über den her­ben Ver­lust für die Fa­mi­lie von Huy gar nicht in Wor­te fas­sen. Huy hat sei­ne Oma über al­les ge­liebt und fragt im­mer, wo sie denn sei oder wa­rum er sie nicht am Te­le­fon hö­ren kann. 😢

Als "Scha­dens­er­satz" er­hiel­ten die Hin­ter­blie­be­nen von der Bau­fir­ma 50.000.000 Dong, das sind etwa 2.000 Euro, was un­ge­fähr dem Jah­res­ver­dienst ei­nes Wan­der­ar­bei­ters in Vi­et­nam ent­spricht.

Frau

 Auf die­sem Fo­to vom ver­gan­ge­nen Ju­li sind Đạo und Huy bei Hạnh zu ei­nem Kran­ken­be­such.

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Hà – Mai 2021

Hà, 53 Jah­re alt, hat­te ei­nen Schlag­an­fall er­lit­ten, war da­bei ins Ko­ma ge­fal­len und wur­de ins re­gi­o­na­le Kran­ken­haus ein­ge­lie­fert, wo sie aber man­gels me­di­zi­ni­scher Ge­rä­te­aus­stat­tung nicht ope­riert wer­den konn­te. Nach­dem ich die Zu­sa­ge ge­ge­ben hat­te, für ih­re Be­hand­lungs­kos­ten auf­zu­kom­men, wur­de sie in ein mo­der­nes Kran­ken­haus nach Ha­noi ver­legt. Bei An­kunft der be­wusst­lo­sen Pa­ti­en­tin in der Kli­nik dort ver­wei­ger­ten die Ärz­te je­doch die so­for­ti­ge Be­hand­lung; erst müs­se das Geld für die in­ten­siv­me­di­zi­ni­sche Di­a­g­nos­tik und The­ra­pie vor­ab be­zahlt sein. Ein Fix­be­trag, wel­cher dem Viel­fa­chen des Jah­res­ein­kom­mens ei­nes vi­et­na­me­si­schen Wan­der­ar­bei­ters ent­sprach und der von Hàs Fa­mi­lie nie­mals hät­te auf­ge­bracht wer­den kön­nen. Das Geld mei­ner „So­fort­ü­ber­wei­sung“ konn­te in je­ner Nacht aber nicht von der Bank ab­ge­holt wer­den, son­dern erst am näch­sten Mor­gen, wes­halb die Pa­ti­en­tin 14 Stun­den lang im Kran­ken­haus un­be­han­delt blieb und le­dig­lich Sau­er­stoff­un­ter­stüt­zung für die Be­at­mung er­hielt. 14 Stun­den, wo bei ei­nem Schlag­an­fall doch je­de Mi­nu­te zählt, um ei­ne dau­er­haf­te or­ga­ni­sche Schä­di­gung zu ver­hin­dern, weil Ge­hirn­zel­len in­fol­ge Blut­un­ter­ver­sor­gung ab­ster­ben. Erst nach­dem der ge­for­der­te Be­trag in der Kli­nik in vol­ler Hö­he be­zahlt wor­den war, wur­de Hà mit­tels High­tech-Ge­rät­schaft un­ter­sucht und an­schlie­ßend ope­riert – 27 Stun­den nach dem er­lit­te­nen Schlag­an­fall. Wenn der Be­trag nicht vor­ab be­glichen wor­den wäre, dann wäre sie - be­wusst­los wie sie war - oh­ne me­di­zi­ni­sche Ver­sor­gung in das re­gi­o­na­le Kran­ken­haus zu­rück­ge­bracht wor­den. Die Ärz­te schätz­ten für die­sen Fall die Über­le­bens­chan­ce von ihr auf nur 15-20 Pro­zent. Hà er­wach­te nach ei­ner Wo­che wie­der aus dem Ko­ma und wur­de nach zwei Wo­chen ins Re­gi­o­nal­kran­ken­haus über­führt.

Frau

 Hà im Kran­ken­wa­gen zwi­schen Le­ben und Tod. 😢

Ins­ge­samt zwei Mo­nate muss­te sie in den Kran­ken­häu­sern ver­brin­gen. Seit ih­rem Schlag­­an­fall hat sie Pro­ble­me mit dem Schlu­cken und kann des­halb nur mit Mü­he fes­te Kost zu sich neh­men. Laut Be­rich­ten im In­ter­net lässt sich das aber mit Re­ha­bi­li­tat­i­ons­maß­nah­men be­he­ben, wes­we­gen sie noch in me­di­zi­ni­scher Be­hand­lung ist. Ich wün­sche ihr von Her­zen, dass sie wie­der voll­stän­dig ge­sund wird.

Frau

 Hà ist wie­der zu­hause, jedoch noch nicht die Al­te. Schmal ist sie ge­wor­den.

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Tý – Juni 2021

Tý, 49 Jah­re alt, war 8 Me­ter tief von ei­nem Baum ge­stürzt. Da­bei hat­te er sich bei­de Knö­chel ge­bro­chen und die Wir­bel­säu­le ver­letzt. Zum Glück aber wa­ren die Ner­ven­strän­ge im Wir­bel­ka­nal nicht durch­trennt, sonst wä­re er jetzt quer­schnitt­ge­lähmt. Zu­erst wurde der Ver­letz­te ins Re­gio­nal­kran­ken­haus ein­ge­lie­fert, weil dort je­doch kei­ne Wir­bel­säu­len­ope­ra­ti­o­nen durch­ge­führt wer­den kön­nen, wur­de er in ei­ne Kli­nik in die Pro­vinz­haupt­stadt, über­führt. Aber auch in die­sem Kran­ken­haus galt, wie schon in der Kli­nik in Ha­noi bei Hà: Oh­ne Vor­kas­se kei­ne Auf­nah­me. Die Ärz­te ope­rier­ten Tý dort und sta­bi­li­sier­ten mit Im­plan­ta­ten und Schrau­ben sei­ne Wir­bel­säu­le, weil sonst die Ge­fahr von Ner­ven­quet­schun­gen oder -ab­ris­sen mit der Fol­ge von Läh­mun­gen bzw. feh­len­der Kon­tro­lle der Bla­sen- und Darm­funk­ti­on be­stan­den hät­te. Die Ope­ra­ti­on ist gut ver­lau­fen. Tý wur­de nach ei­ner Wo­che wie­der zu­rück in das Re­gi­o­nal­kran­ken­haus ver­legt und nach wei­te­ren zwei Wo­chen nach Hau­se ent­las­sen.

Ty

 Das ist Tý zu­hau­se auf sei­nem Kran­ken­lager. Er muss­te ein Kor­sett tra­gen, hat­te län­ge­re Zeit noch er­heb­li­che Schmer­zen im Rü­cken und konnte nicht ste­hen. Sei­ne Ge­ne­sung ist aber fort­ge­schrit­ten und die Prog­no­sen auf kom­plet­te Hei­lung sind gut.

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Hằng – November 2021

Hằng, 50 Jah­re alt, war ge­stürzt und hat­te da­bei ei­nen Band­schei­ben­vor­fall in der Len­den­wir­bel­säu­le er­lit­ten. Wer schon ein­mal ei­nen sol­chen am ei­ge­nen Leib er­lebt hat, weiß, wie schmerz­haft je­de fal­sche Be­we­gung dann sein kann. Das Pro­b­lem war, wie bei Hà und Tý, oh­ne Vor­kas­se kei­ne Ope­ra­ti­on im Kran­ken­haus. Die Fa­mi­lie von Hằng hat­te je­doch nach der mitt­ler­wei­le ge­fühlt un­end­lich lan­gen Zeit oh­ne Ver­dienst in­fol­ge der Co­ro­na-Be­schrän­kun­gen kei­ner­lei fi­nan­zi­el­le Rück­la­gen. Das ein­zi­ge ver­flüs­sig­ba­re Ka­pi­tal, wel­ches sie ge­habt hät­ten, wäre ein jun­ger Büf­fel ge­we­sen, den aber zu ver­sil­bern, bei Wei­tem nicht aus­ge­reicht hät­te, die Kran­ken­haus­kos­ten zu be­zah­len. Die Er­leich­te­rung von Hằng über mei­ne Be­reit­schaft, als Fi­nan­cier der er­for­der­li­chen OP ein­zu­sprin­gen, muss ich nicht aus­füh­ren. Die Ope­ra­ti­on ist er­folg­reich ver­lau­fen und ich ge­he da­von aus, dass sich Hằng nach und nach wie­der schmerz­frei be­we­gen kann.

Hang

 Hằng noch in Nar­ko­se kurz nach der Ope­ra­ti­on.

Das Pro­blem bei all den ar­men Bau­ern in Hạnhs Dorf ist, dass sie in der mo­men­ta­nen Pan­de­mie­zeit kein Geld ha­ben, um ein­e Kran­ken­ver­si­che­rung für ih­re Fa­mi­li­en be­zah­len zu kön­nen. Bei un­vor­her­ge­se­he­nen Kran­ken­haus­auf­ent­hal­ten mit Ope­ra­tio­nen geht es für die­se Leu­te dann stets um Aus­ga­ben in Di­men­si­on­en von Jah­res­ein­kom­men, die sie in al­ler Re­gel nicht ha­ben und sie auch kaum ei­nen Kre­dit in die­ser Hö­he be­kom­men, schon gar nicht in der jet­zi­gen Zeit oh­ne Ein­kom­men.

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Mein Fazit
zu den Hilfsleistungen

Medizin

Ich bin froh und dank­bar, dass ich Huy, Hà, Tý und Hằng hel­fen und da­durch Ge­fahr für Leib und Le­ben von ih­nen ab­wen­den konn­te. Oh­ne mei­ne Hil­fe wä­re Hà wahr­schein­lich ge­stor­ben, der klei­ne Huy hät­te viel­leicht sein gan­zes Le­ben lang Atem­not we­gen ei­nes Lun­gen­lei­dens, Tý wä­re mö­gli­cher­wei­se kör­per­lich be­hin­dert ge­blie­ben und Hằng müss­te im­mer wie­der un­ter höl­li­schen Rü­cken­schmer­zen lei­den.

Was wä­ren da­ge­gen die toll­sten Rei­sen zu den idyl­lisch­sten Or­ten die­ser Erde ge­we­sen, die ich mir al­ter­na­tiv mit dem Geld hät­te leis­ten kön­nen? – Nichts!

„Wenn die Men­schen in Vi­et­nam mit mei­ner Hil­fe glück­lich sind, dann bin ich es auch. Im­mer wie­der, wenn ich da­ran den­ke.“

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Meine Orientierung

Der barmherzige Samariter

Das Gleich­nis vom barm­her­zi­gen Sa­ma­ri­ter als "Ap­pell zur tä­ti­gen Nächs­ten­liebe" zählt zu den be­kann­tes­ten Er­zäh­lun­gen Je­su im Neu­en Tes­ta­ment der Bi­bel und ist für mich Richt­schnur in mei­nem mit­mensch­li­chen Han­deln.

Da we­gen der Co­ro­na-Pan­de­mie die Not groß war in Vi­et­nam, über­nahm ich letz­tes Jahr die Kos­ten für nicht we­ni­ger als 11 (!) Kran­ken­haus­auf­ent­hal­te für Be­woh­ner in Hạnhs Dorf, wo­bei mein Spen­den­kri­te­ri­um in je­dem Ein­zel­fall nie war, ob ich hel­fen woll­te, son­dern ob ich hel­fen konn­te.

Ich wünsch­te mir, ei­nen net­ten äl­te­ren Men­schen ken­nen­zu­ler­nen, der eben­so so­zi­al ein­ge­stellt ist wie ich.

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Mein Vorbild

Frau

 Mei­ne Mut­ter – ei­ne au­ßer­ge­wöhn­li­che Frau.

Bei mei­nen Zu­wen­dun­gen für be­dürf­ti­ge oder not­lei­den­de Men­schen den­ke ich an mei­ne Mut­ter, die von ih­rer kar­gen Ren­te frü­her re­gel­mä­ßig noch Geld an ver­schie­de­ne ka­ri­ta­ti­ve Or­ga­ni­sa­ti­o­nen spen­de­te und da­bei im­mer wie­der ein­mal be­ton­te: Das zahlt sich ir­gend­wann aus.“ Bei ihr war es zum ei­nen der Glau­be, da­für be­lohnt zu wer­den, wenn sie nach ih­rem Tod vor das An­ge­sicht des Herr­gotts tre­ten wird, und zum an­de­ren die Über­zeu­gung, dass wer Gu­tes tut und da­mit Glück sät, auch sel­bi­ges ern­ten wird, in wel­cher Form auch im­mer.

Zu­dem er­zähl­te sie oft, dass sie im Krieg nie bet­teln­de Men­schen weg­ge­schickt hat­te, oh­ne ih­nen we­nig­stens ein Dut­zend Kar­tof­feln oder ein paar Ei­er, Brot, Mehl oder et­was Milch mit­ge­ge­ben zu ha­ben.

Kartoffeln und Eier

Un­se­re Fa­mi­lie be­saß da­mals ei­ne klei­ne Land­wirt­schaft mit vier Kü­hen, ein paar Schwei­nen und Hüh­nern. Die­se not­lei­den­den Men­schen hät­ten – so ih­re da­ma­li­ge Er­zäh­lung – nie ver­ges­sen, bei wel­chen Bau­ern sie et­was zum Es­sen für Ih­re Fa­mi­li­en er­hiel­ten und noch we­ni­ger, bei wel­chem Groß­bau­ern sie mit dem Hund vom Hof ge­jagt wur­den.

Mei­ne so­zi­a­le Ader ha­be ich von ihr mit­be­kom­men.

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Meine Prophezeiung

Schicksal

In ei­nem Chi­na­res­tau­rant be­kam ich kürz­lich ei­nen Glücks­keks ge­schenkt mit die­sem Zet­tel­chen da­rin und ei­nem Spruch, der durch­aus auch ei­ne Weis­sa­gung sein könn­te.

Spruch

Ich glau­be da­ran, dass das Schick­sal es in Zu­kunft gut mit mir meint. Es muss mir nur das Glück zu­rück­geben, das ich die letz­ten 10 Jah­re den Men­schen in Vi­et­nam mit mei­nen Hilfs­leis­tun­gen zu­hauf ha­be zu­teil­wer­den las­sen.

Auch bin ich da­von über­zeugt, dass mich mein aus­ge­präg­tes so­zi­a­les We­sen für ei­ne Le­bens­a­bend-Ge­mein­schaft ge­ra­de­zu prä­des­ti­niert. In­so­fern ist mein Op­ti­mis­mus gren­zen­los, ab­seh­bar auf ei­nen pas­sen­den äl­te­ren Men­schen zu sto­ßen, für den ich sein Glücks­fall im Al­ter sein wer­de.

Ich wür­de mich um ihn so hin­ge­bungs­voll küm­mern, wie ich selbst ir­gend­wann als Hoch­be­tag­ter von je­man­dem in­di­vi­du­ell be­treut wer­den woll­te; von ei­ner See­le von Mensch, der ich blind ver­trau­en und auf die ich mich voll und ganz ver­las­sen könn­te – kom­me, was da kom­men mag.

Hilfe

„Wenn der Mensch ei­ne Mut­ter hät­te, die ihn auf­nimmt am En­de, wie sie ihn her­gab am An­fang, wie leicht wä­re dann das Ster­ben.“

Ein Mut­ter-Er­satz könn­te ich für die­sen Le­bens­a­bend-Part­ner nicht sein, aber viel­leicht ge­nüg­te in mir ja schon ein her­zens­gu­ter, selbst­lo­ser Freund, der ihn auf sei­nem wei­te­ren Le­bens­weg hilf­reich be­glei­tet bis zum En­de.

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Mein Vorschlag

... an ei­nen Wohl­ha­ben­den, der viel mehr Geld be­sitzt, als er je­mals für sich selbst brau­chen kann.

Herz

Viel­leicht, lie­be Le­se­rin oder lie­ber Le­ser, im­po­niert Ih­nen ja mein be­schrie­be­nes so­zi­a­les En­ga­ge­ment, Sie sind da­rü­ber hi­n­aus be­gü­tert und ha­ben auch noch ein gro­ßes Herz. Dann schla­ge ich Ih­nen für ei­nen gu­ten Zweck fol­gen­des Gen­t­le­men´s Ag­ree­ment un­ter Phi­lan­th­ro­pen vor:

Sie spen­den als Gut­si­tu­ier­te/r den­sel­ben Be­trag, den ich als Nor­mal­ver­die­ner im ver­gan­ge­nen Jahr nach­weis­lich sum­ma sum­ma­rum nach Vi­et­nam ge­spen­det ha­be, auf ein Son­der­kon­to, von dem spä­ter für die bei­den Kin­der in Vi­et­nam, die ich auf der Sei­te 3 vor­stel­le, ei­ne Aus­bil­dung fi­nan­ziert wer­den soll.

Sie tun es: Ein­fach so! Oh­ne jeg­li­che mo­ra­li­sche Ver­pflich­tung, son­dern aus rei­ner Men­schen­freund­lich­keit. – So wie ich es selbst seit Jahr und Tag mit mei­nen be­schei­de­nen Mit­teln in dem Land im fer­nen Os­ten tue, oh­ne je­mals ir­gend­ei­ne Ge­gen­leis­tung von Spen­den­emp­fän­gern in An­spruch ge­nom­men zu ha­ben.

Hin­ter­grund die­ses Vor­schlags: Hạnh hat eine la­ten­te, un­aus­ge­spro­che­ne Angst, ich könn­te ster­ben, be­vor ich für sei­nen klei­nen Sohn Sang je­man­den in Deutsch­land ge­fun­den ha­be, der ihm spä­ter ei­ne fun­dier­te Aus­bil­dung er­mög­licht. 🥺 Ich ver­ste­he ihn. Wel­cher Va­ter in ei­nem Ent­wick­lungs­land wünscht sich nicht für sein Kind ei­ne ge­si­cher­te be­ruf­li­che Exi­stenz mit be­schei­de­nem Wohl­stand statt ein Le­ben als un­ter­pri­vi­le­gier­ter Wan­der­ar­bei­ter weit weg von sei­ner Fa­mi­lie?

Spende

 Sang wür­de ei­nem Spen­der zum Ge­burts­tag dann si­cher­lich eben­falls ein Ständ­chen vor­tra­gen, wie er es kürz­lich für mich ge­tan hat.

Tipp: Am En­de des Vi­de­os zum op­ti­o­na­len Wie­der­ho­len nicht zu You­Tube wech­seln, wie em­pfoh­len wird (sonst kommt Wer­bung), son­dern den "Kreis­pfeil " am Rand des Vi­deo-Fel­des an­kli­cken.

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Mein Ehrenwort

Al­les, was ich auf die­ser Home­page be­schrie­ben ha­be, ist die rei­ne Wahr­heit und nichts da­von ist über­trie­ben, um zu blen­den.

Ehrenwort

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Mein Charakter

Ge­wiss, ich bin kein Mann von Welt, da gibt es Leu­te für den ro­ten Tep­pich, die ele­gan­ter und elo­quen­ter sind als ich. Aber als Mensch, des­sen Den­ken, Han­deln und Ver­zich­ten zu­guns­ten an­de­rer in ho­hem Maß von Näch­sten­lie­be do­mi­niert wird, wie bei kaum je­man­dem sonst, den ich ken­ne, liegt mei­ne Mess­lat­te schon ver­dammt hoch. 😉

Porträt

 Das bin ich, ein Mensch, des­sen in­ne­re Qua­li­tä­ten sich erst bei nä­he­rer Be­trach­tung er­schlie­ßen. 😃

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Mein Appell

Bit­te tei­len Sie, lie­be Le­se­rin oder lie­ber Le­ser, auf Ih­rem Han­dy oder Tab­let den Link zu die­ser In­ter­net­sei­te per Whats­App, um mei­ne "Le­bens­a­bend­vi­si­on" be­kannt zu ma­chen.

80 Pro­zent der Deut­schen über 14 Jah­re nut­zen die­sen Mes­sen­ger täg­lich.

Durch Ihr Tei­len könn­te sich die In­for­ma­ti­on von mei­nem au­ßer­ge­wöhn­li­chen Angebot einer le­bens­lan­gen In­di­vi­du­al­be­treu­ung ei­nes äl­te­ren Men­schen im Whats­App-Netz­werk dann wei­ter­ver­brei­ten.

   Vielen Dank!

   

Ich grüße Sie herz­lich

Bernhard Stern
der gute Stern von Baden 😀

Diese Internetseite:
https://Lebensabendvision.de

„OK Google Lebens­abend­vision Punkt D E“
bzw.
„Hey Siri Lebens­abend­vision Punkt D E“

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Gute Besserung!

Fol­gen­des Ge­dicht, das auf ei­nem Tä­fel­chen an der Wand in mei­ner Woh­nung hängt, wid­me ich Hạnh mit den bes­ten Wün­schen für sei­ne bal­di­ge und kom­plet­te Ge­ne­sung.

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Lesedauer: 1 Minute

Immer wenn Du denkst,
es geht nicht mehr,
kommt von irgendwo
ein Lichtlein her. *
Dass du es noch einmal
wieder zwingst
und von Sonnenschein
und Freude singst,
leichter trägst
des Alltags harte Last
und du wieder Mut
und Glauben hast.

*) aus 10.000 km Entfernung 😀